OTELO eGEN – DIE ERSTE BESCHÄFTIGUNGSGENOSSENSCHAFT IN ÖSTERREICH

INREGO

Was ist INREGO?

INREGO steht für inklusive Regionalgenossenschaft Ottensheim. Es handelt sich dabei um ein Förderprojekt des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft. Die Otelo eGen hat als Projektträgerin die Entwicklung einer Regionalgenossenschaft nach dem Modell der Otelo Genossenschaft eingereicht und zwar mit einem Pilotprojekt in Ottensheim.

Im Vorfeld der Einreichung wurden Gespräche mit potentiellen Interessierten geführt und als möglicher Sitz der Genossenschaft und Ort für einen Co-Working-Space wurde der Gasthof zur Post gefunden. Das Projekt wurde von der Jury als förderwürdig beurteilt und die Laufzeit beträgt bis Juli 2019.

Im Rahmen der Förderung soll die Bündelung der Kräfte von Kleingewerbetreibenden organisiert, die regionale Wirtschaftskraft und Nahraumversorgung gestärkt, einige inklusive Arbeitsplätze für arbeitsmarktferne Menschen gestaltet und Dienstleistungen für lokale Bedarfe entwickelt werden. Darüber hinaus soll eine Serviceplattform zur kooperativen Unternehmenssteuerung für die Mitglieder entstehen und die Ergebnisse und Erkenntnisse aus dem Entwicklungsprojekt in Ottensheim sollen aufbereitet und anderen interessierten Gemeinden zur Verfügung gestellt werden.

Die erste öffentliche Infoveranstaltung für alle Interessierten findet Februar/März 2018 in Ottensheim statt, der Termin wird noch bekanntgegeben.

Genossenschaft neu denken

Was hat Ottensheim davon?

Wenn diese Genossenschaft umgesetzt wird, ist Ottensheim damit Vorreiter für die erste inklusive Regionalgenossenschaft. Damit entsteht die Möglichkeit, Ressourcen zu teilen, wesentliche Bedarfe der Gemeinde zu professionalisieren (z.B. Marktwesen) und neue Arbeitsplätze im Ort zu schaffen. Die konkreten Dienstleistungen sind von den potentiellen Mitgliedern zu entwickeln und können beispielsweise folgende Bereich umfassen: Veranstaltungsorganisation, Leerstandsverwaltung, Bildungstourismus, haushaltsnahe Dienste und anderes mehr. Bei erfolgreicher Gründung sind Umbauarbeiten im Gasthof Post, Adaptierung und Arbeitsplätze und der Start des Geschäftsbetriebes teil der Förderung.

Der gesamte Prozess wird in Zusammenarbeit mit der Gemeinde, dem AMS, regionalen Unternehmen und anderen Beteiligten wie Caritas und lokalen Vereinen gestaltet. Es wird laufend in der Gemeindezeitung darüber berichtet werden.

Kontakt für Fragen, Interesse, Beteiligung:
Marianne Gugler, Projektleitung
0664 45 20 475
marianne.gugler@oteloegen.at